Verbandsmeisterschaften: Enttäuschung in Haltern

Bei den diesjährigen Verbandsmeisterschaften der Schachjugend Ruhrgebiet in Haltern hatten wir mit Moritz Kremer (U16) und Mio Simanowski (U18) zwei Eisen im Feuer. Leider gelang beiden nicht die Qualifikation zu den NRW-Jugendeinzelmeisterschaften ab Ostermontag in Kranenburg. Die Altersklasse U16 wurde mit sechzehn, die Altersklasse U18 mit acht Teilnehmern gespielt.

Moritz Kremer belegte nach zwei Siegen gegen schwächere Teilnehmer, einer Niederlage gegen Tim Birnkraut (SF Brackel, 1829) und vier remisen Partien – darunter gegen Boris Fistoul (SG Bochum, 1750) – am Ende den siebten Platz. Sieger wurde hier der Katernberger Patrick Imcke (2016).

Bei Mio sah es noch nach der vorletzten Runde sehr gut aus. Zwei Siegen gegen den Vorjahressieger Jan Dette (SF Katernberg, 1733) und Maximilian Heldt (ebenfalls Katernberg, DWZ 1867), standen eine Niederlage gegen den späteren Turniersieger Steven Baerwolf (SV Horst-Emscher, 1966) und drei Remispartien entgegen. Auf dem dritten Platz liegend musste er noch gegen den Tabellenvorletzten und nominell schwächsten Teilnehmer (Tom Kleiner, Recklinghausen, 1478) gewinnen, um sich die Fahrkarte für die NRW-Meisterschaft zu sichern. Er zog es jedoch vor, sich mit seinem Gegner auf ein kurzzügiges Remis zu einigen, was ihm am Ende nur den 4. Platz einbrachte.

(Alf Simanowski)

Nord 6 sichert die Klasse

Im Duell der 6. Mannschaft mit Turm Mülheim mussten wir aufgrund des Ferienstarts und der Klausurenphase auf die Brüder Vavro, Moritz und Svetlana verzichten. Als Ersatzleute konnten wir Ewald Sarnoch, Dieter Grimm, Ulrich Strausfeld und Nathan Stoer gewinnen.

Letzerer überspielte an Brett 8 seinen Gegner gnadenlos und konnte bereits nach etwas mehr als einer Stunde die Heimfahrt antreten. Sowohl Ewalds, als auch mein Gegner an 1, hatten zwar leichten Materialnachteil, zum Zeitpunkt der Aufgabe war aber meiner Meinung nach noch nicht ganz klar, wie die Partien enden würde. Unter dem Eindruck der klaren Führung konnte Thomas guten Gewissens das Remisgebot seines Gegners annehmen. Für Ulrich und Dieter lief es nicht ganz so gut. Nach taktischen Einstellern mussten beide die Segel streichen.Marc gewann an Brett 2 mal wieder im Caro-Kann und äußerte bereits erste Ambitionen ein Buch darüber zu schreiben. Der Kampf war gewonnen, sodass man sich an Brett 4 auch auf ein Remis einigte.

Am Ende also ein 5:3 Sieg, der die Restzweifel am Klassenerhalt verschwinden lässt. Nun heißt es noch die Saison gut zu Ende zu bringen und gegen Kupferdreh noch etwas Schützenhilfe für unsere 5. Mannschaft zu leisten.